Sport-Physiotherapie Hamburg

Schleudertrauma



Als Schleudertrauma werden Beschwerden in der Halswirbelsäule (HWS) bezeichnet, die nach einer Überstreckung der HWS auftreten. Außerdem treten auch häufig Blockierungen in den Segmenten der Haldwirbelsäule auf. Im Zuge einer solchen Blockierung kommt es zur Einschränkung einer Bewegungsrichtung und Erhöhung der Muskelspannung im umliegenden Gewebe.

Ursache:
Nachstehende Ereignisse können zu einem Schleudertrauma führen:

  • Unfall / Autounfall
  • Sturz / Bodycheck
  • Verletzungen im Kampfsport


  • Symptome:
    Die allgemeinen Symptome bei einem Schleudertrauma der Halswirbelsäule:

  • Kopfschmerz
  • Schwindel
  • Verspannung / Steifigkeit der Nackenmuskulatur
  • Instabilitätsgefühl der Halswirbelsäule
  • evt. Neurologische Probleme


  • Behandlung & Therapie:
    Zum Ausschluss einer Fraktur wird in der Regel ein bildgebendes Verfahren (Röntgen / Kernspin) eingesetzt. Sollte keine strukturelle Schädigung der Wirbelkörper vorliegen, werden danach mehrere physiotherapeutische Sitzungen empfohlen. Um Fehl- bzw Schonhaltungen nach einem Schleudertrauma zu vermeiden, macht eine frühzeitige Therapie durch Physiotherapie Sinn. Denn Methoden wie z.B. Weichteiltechniken, Massagen dienen dazu Verspannungen zu lindern und eine Begleitung durch Warmpackungen (Fango/Moor) kann helfen, das Gewebe zu entspannen sowie die Durchblutung im Gewebe zu erhöhen. Als weitere Ergänzung hilft Manuelle Therapie bestehende Blockierungen in den einzelnen Segmenten aufzulösen.

    Dieses Vorgehen beschleunigt den Heilungsprozess und weitere krankengymnastische Übungen fördern die sensomotorischen Funktion der Hals- und Nackenmuskulatur.






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